Fellwechsel beim Pferd ist eine echte Belastungsphase
Der Fellwechsel gehört zu den anspruchsvollsten Phasen im Jahr für ein Pferd. Zweimal jährlich stellt sich der Organismus komplett um.
Was von außen oft nur wie ein optischer Prozess wirkt, ist in Wirklichkeit eine intensive Stoffwechselleistung.
Viele Pferde reagieren in dieser Zeit empfindlicher, wirken weniger leistungsbereit oder zeigen Veränderungen im Fell und im Verhalten.
Woran erkennt man, dass der Fellwechsel Probleme macht?
Nicht jedes Pferd kommt gleich gut durch den Fellwechsel.
Typische Anzeichen für Schwierigkeiten sind:
- sehr langsamer Fellwechsel
- stumpfes oder ungleichmäßiges Fell
- erhöhte Müdigkeit
- reduzierte Leistungsbereitschaft
- allgemeine Schlappheit
Besonders ältere Pferde oder Tiere mit empfindlichem Stoffwechsel sind häufiger betroffen.
Warum der Fellwechsel so anstrengend ist
Während des Fellwechsels laufen im Körper viele Prozesse gleichzeitig ab.
Die Produktion von neuem Fell erfordert Nährstoffe und Energie. Gleichzeitig muss der Stoffwechsel alte Strukturen abbauen und neue aufbauen.
Das führt dazu, dass der Bedarf an bestimmten Nährstoffen deutlich steigt.
Welche Rolle spielt die Fütterung?
Die Fütterung ist der wichtigste Hebel, um den Fellwechsel sinnvoll zu unterstützen.
Entscheidend ist nicht mehr Futter, sondern die richtige Zusammensetzung.
Besonders wichtig sind:
- hochwertige Fettsäuren
- ein stabiler Stoffwechsel
- eine gleichmäßige Versorgung
Wenn hier Defizite bestehen, zeigt sich das oft direkt im Fell.
Warum Leinöl im Fellwechsel so sinnvoll ist
Leinöl liefert besonders viele Omega 3 Fettsäuren, die in dieser Phase eine wichtige Rolle spielen.
Sie unterstützen:
- die Hautstruktur
- die Bildung von neuem Fell
- den Stoffwechsel während der Umstellung
Dadurch kann der Fellwechsel gleichmäßiger und weniger belastend verlaufen.
Wie lange sollte man unterstützen?
Idealerweise beginnt die Unterstützung bereits vor dem eigentlichen Fellwechsel.
So kann sich der Körper vorbereiten und muss nicht erst reagieren, wenn die Belastung bereits voll da ist.
Eine kontinuierliche Fütterung über mehrere Wochen ist sinnvoll.
Typische Fehler im Fellwechsel
Ein häufiger Fehler ist es, erst zu reagieren, wenn Probleme sichtbar werden.
Ebenso problematisch sind:
- kurzfristige Maßnahmen
- ungleichmäßige Fütterung
- fehlende Anpassung an den erhöhten Bedarf
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Fazit
Der Fellwechsel ist eine intensive Phase für den gesamten Organismus deines Pferdes.
Wer frühzeitig unterstützt und auf die richtige Fütterung achtet, kann den Übergang deutlich erleichtern und die Belastung reduzieren.